Montag, 21. September 2015

. alles und nichts



die finger an den tasten, mal wieder.
es ist lange her. scheinbar.
sie wandern. suchen. die buchstaben auf denen worte folgen.
sollen.
und irgendwie doch nicht können.
wortlos ob der sprachlosigkeit.

nicht weil sie nicht vorhanden sind, die worte.
es sind zu viele.
viel zu viele.
das leben lebt. die welt dreht sich. die zeit rennt vor mir her.
und ich vor ihr davon. manchmal.

in meinem kopf drehen sich die gedanken, wirbeln alles durcheinander.
und in all dem durcheinander ist es schwer die richtigen worte zu finden.
um sie dann zu einem satz zu verknüpfen, der in irgendeiner form sinn macht.

kein platz für belanglosigkeiten. keine zeit für banalitäten.
es ist das leben, welches tobt. um mich herum. in mir drin. 
in meinem leben. unserem leben. dem leben an sich.
da ist zu viel und manchmal viel zu wenig.

zeit. 

um sie zu finden.
die worte, die alles erklären.
um zu verstehen, was man längst schon weiß.

und so drehe ich die worte in meinem kopf. schiebe sie hin und her. stelle sie auf den kopf.
lasse sie kreisen. tanzen.
verschwinden.

wiederkehren.

bis sie einen sinn ergeben.
oder ich den sinn in ihnen finde.

suchende, die ich bin.
immer ein stück gegen den strom schwimmend.

weil das, nur das, sinn macht.

sein.



"everything has changed and yet, I am more me than I've ever been."
iain s. thomas

42,195km - noch 5 tage
of monsters and men - empire