Mittwoch, 1. Juli 2015

. immer


'zuhause. so muss es sich anfühlen zu hause zu sein. genau so. 
und in diesem Moment, ist sie, zuhause.
in diesem moment – ist sie. und er.

seelenmenschen.'


erinnerungen bringen gefühle.
gefühle lassen gedanken fliegen.
worte werden.

sie wandern.

vom herz, aus dem kopf, auf das papier.
um zu spüren.
zu wissen.

nie zu vergessen.

das gefühl der erinnerung.
und das wissen, welches sie mit sich bringt.

weil es so ist.
immer noch das gleiche.
damals wie heute.

gestern.
morgen.

immer.




Donnerstag, 25. Juni 2015

. schritte setzen


einatmen. ausatmen. leben.

in den tag hinein.
in das leben.
hinein.

einen schritt vor den anderen.
immer einen schritt vor den anderen.
möge er auch noch so klein sein.

was kommt, dass wird sich früh genug zeigen.


der optimist in mir lächelt leise in sich hinein.
wissend, es wird. 
werden.

immer.

irgendwie.


einatmen. ausatmen. schritte setzen.
leben.


up in the sky





Freitag, 19. Juni 2015

. sein


es sind die wege, die wir gehen, die uns zu dem machen, wer wir sind.
jeder schritt. 
jede kurve.
jede abbiegung.
jede sackgasse.

jede entscheidung.


so vieles ist vom leben gegeben. 
du kannst kaum beeinflussen, welche karten in deiner hand liegen.
aber wie du sie spielst, ist ganz allein deine entscheidung.

das glas halbvoll oder halbleer -
liegt doch ganz allein im auge des betrachters.


den mut einen schritt vor den nächsten zu setzen. 
mit dem wissen, man könnte stolpern.
den mut haben zu stolpern.
hinzufallen. sich die knie aufzuschürfen.
wieder aufzustehen und weiterzugehen. mit dem wissen, man könnte wieder stolpern.

jede narbe, jeder kratzer, jede wunde - erzählt eine geschichte.
die geschichte eines lebens.
sie sind die landkarte einer abenteuerreise ins ungewisse.


lassen uns erinnern, was hinter uns liegt. 
wo der weg anfing.
wie wir bis hierher gekommen sind.

und.

das wir bis hierher gekommen sind.

um nicht zu vergessen.



das wir sind, weil wir waren.



kindest regards



I’m proud of the scars in my soul. They remind me that I have an intense life.
-Paulo Coelho-

Mittwoch, 17. Juni 2015

. über(s)leben

"write hard and clear about what hurts."
-ernest hemingway-


vor 5 jahren stand die welt für einen kurzen augenblick ganz still.
meine welt.

seid 5 jahren lässt mich diese klare, etwas merkwürdig riechende, flüssigkeit (über)leben.

ein gutes leben.
ein reiches leben.
ein glückliches leben.

mein leben.

würde es diese flüssigkeit nicht geben, könnte ich heute keine worte werden lassen.

und das, erfüllt mich mit dankbarkeit.
mit ehrfurcht. 

deswegen hab ich meine gedanken auf die reise geschickt.
auf das papier fallen lassen.
als worte.

echt, ehrlich und schonunglos.
weil es ein herzenthema ist.



meine erste kolumne. es werden mehr folgen.
weil es soviel zu sagen gibt.
weil mein kopf voll davon ist.
von worten, die gesagt werden wollen. müssen.
sollen. dürfen.


wortwerk | zu finden über den link an der seite. 

Dienstag, 16. Juni 2015

. geflüstert


worte sammeln und ziehen lassen.
sie einfangen und im gleichen moment wieder freigeben.

damit wird, was schon längst ist.

wo auch immer.
wann auch immer.


losgelöst, von so vielem was war, sinke ich in die wilde freiheit des hier sein.
am richtigen platz. zur richtigen zeit.
weil ich es so will.

weil mein herz es mir sagt.



und weil ich lausche. zuhöre.
den leisen tönen.



dotan | home



"the first draft is just you telling yourself the story."
-terry pratchett-

Mittwoch, 3. Juni 2015

. sammler


ich habe geschrieben und geträumt.

...

mehr geschrieben und weiter geträumt.

...

noch viel mehr geschrieben, mut gesammelt und noch viel weiter geträumt.

...

jetzt.


lauf.

lauf los, vielleicht klappt es mit dem fliegen ja schon.



ich lief los.


und wenn ich falle, dann wenigstens frei.



dann wenigstens

frei.



ich finde mich in erinnerungen.
so viele hab ich auf meinem weg verloren.
nun sammle ich sie wieder ein.

als worte.
auf dem papier.


the flame still burns

Montag, 1. Juni 2015

. wohin auch immer


wohin das leben wohl mit mir geht?


dieses große, 
wilde, 
eigensinnige,
unbezähmbare
und raue 

leben.

jenes leben, welches mein ist.



manchmal hängt die frage nach dem wohin an meinen lippen.
und manchmal hauche ich sie leise in die welt hinaus.
einfach nur.

das leben antwortet, schrittweise.
immer nur den nächsten.
nie im voraus.

antwortet mit erinnerungen.
bildern aus längst vergangen tagen.
es flüstert mir geschichten ins ohr.
meine geschichten.

ich kenne sie.
alle.

nur manchmal, manchmal vergesse ich sie.
dann erinnert mich das leben.
an mein leben.



wohin es mit mir geht?
ich weiß es nicht.

und eigentlich will ich es auch nicht wissen.


denn, so lange es ist, ist es gut.
so lange mein atem reicht und mein herz im wilden takt dazu schlägt.
so lange das leben lebt.
ist es gut.

mehr muss ich nicht wissen.
eigentlich nicht.


denn, mein unwissen lässt mich mutig sein.
lässt mich träumen.
hoffen.
lieben.

leben.


wohin auch immer es mit mir geht.




"und ich weiß jetzt, es geht nicht nur um ein paar stunden und tage, sondern es geht um ein ganzes leben. 
und dieses leben, sei es auch noch so kurz, beinhaltet den zweifel und das glück, das wissen und das unwissen. 
und es ist auch nichts fatalistisches und nichts peinliches, 
es ist auch nichts niederträchtiges oder berechnendes - es ist einfach ein ganzes leben." 
-christoph schlingensief-



kristian gidlund () & jill johnson - blue eyes crying in the rain

christoph schlingensief doku


Dienstag, 26. Mai 2015

. wortwerk


leise bahnen sich tränen ihren weg nach draußen.
sammeln worte ein auf ihrem weg.
sanft streichen sie über meine wangen.
lassen los und fallen - auf´s papier.




schreiben ist so viel mehr als nur das aneinanderreihen von worten.
das haben mich all die unzähligen seiten gelehrt, die ich, mein leben lang, mit gedanken gefüllt habe.
manche worte finden ganz leicht ihren weg. 
sie tanzen auf dem papier. sind leicht und weich.

und manche worte stecken so tief. es scheint als würden sie sich nie lösen.
es sind erinnerungen, die an einem zerren.
sie winden sich auf dem weg nach draußen und hinterlassen feine kratzspuren.
wunden. 

da ist ein schmerz des loslassens.
des hingebens.
des sich hineinbegebens.

und doch finden sie alle, alle ihren platz auf dem papier.
um zu erzählen, was erzählt werden muss.
buchstabe für buchstabe.
wort für wort.

ein geschichte. ein leben. ein sein.

manchmal wandern meine finger fließend über die tasten.
und manchmal bleiben sie auf halber strecke stehen.
verharren. 
leise.

vor dem nächsten wort.
der nächsten erinnerungen.

es ist ein leben, dass wächst. inmitten der zeilen. über die seiten hinweg.
und manchmal fühlt es sich so an, als würden meine eigenen füsse den nächsten schritt machen.




beck - heart is a drum


"If you do not breathe through writing, if you do not cry out in writing, 
or sing in writing, then don't write, because our culture has no use for it." 
- Anaïs Nin-

Sonntag, 24. Mai 2015

. rebell


mein innerer rebell.
ich mag ihn.

weil er mir manchmal dinge ins ohr flüstert.
mich die wildheit meines lebens spüren lässt.
aussen und innen.

spontan. verwegen.
ein wenig.


wie gut, dass er da ist.
so gut.





auch sie rebelliert.
die kämpferin.
auf der suche nach dem was sein wird.
sich. selbst.

das ende ist schon gewiss.
und wir auf dem weg dorthin.
kämpfen uns vorwärts.
zeile für zeile.

ich mit ihr.
weil ich mir so sehr wünsche, dass sie ankommt.
dort.


bei sich.

ganz.



trout heart replica



Montag, 18. Mai 2015

. versinken


manchmal fallen gedanken, wie regentropfen, auf den boden 
und bilden pfützen in denen man versinkt.


und manchmal möchte ich in ihnen versinken.
mich verlieren. in ihnen.
manchmal ist es gut zu versinken.
um wieder aufzutauchen.

so viel mehr selbst.


sein.




in ihren gedanken versinken ist auch gut. so gut.


Donnerstag, 14. Mai 2015

. werden


es ist, als hätte ich viel zu viele jahre versucht jemand zu sein, der ich nicht bin.
und der ich eigentlich auch nicht sein wollte.
das kostüm abstreifen, die maske fallen lassen, schmerzt und heilt zugleich.
denn nur so, kann ich sein.
wer ich wirklich bin.



das buch füllt sich mit worten.
der stift wandert über die zeilen.
meine finger suchen die tasten.
gedanken durchstreifen erinnerungen.
vermischen sich mit dem Sein einer ganz anderen person.

ich beginne sie zu mögen.
kämpferin die sie ist.


vielleicht, weil wir uns gar nicht so unähnlich sind.
sie und ich.


sind wir doch auf dem gleichen unebenen weg unterwegs.


am ende werden wir
sein.



maybe I've just forgotten how to see

Dienstag, 12. Mai 2015

. sein


die frage ist doch, wer man sein will 
und was man macht, mit den dingen, die einem gegeben sind.




man findet so viele dinge in den unendlichen weiten des internets.
heute, fand ich dies. eine geschichte. ein mensch dahinter.
und in meinem kopf war nur ein wort: mut.

denn, es bedeutet mut sich selbst und das, was man tut zu überdenken.
zu reflektieren. unabhängig von dem, was andere sagen und denken.
unabhängig von den gegebenheiten um einen herum.
sich selbst überdenken und dann entscheidungen treffen. konsequenzen zu ziehen.

denn, nicht immer ist das, was wir tun auch das, was wir wollen.
und nicht immer ist das was wir sind, auch der mensch, der wir sein wollen.
der wir wirklich sind.


wie schnell schwimmt man mit. einfach, weil alle es tun.
weil man, würde man es nicht tun, zurückbleiben würde.
und gegen den strom zu schwimmen kostet soviel mehr an kraft.
soviel mehr an mut.

sich der masse zu entziehen. den eigenen weg zu nehmen.
auf die gefahr hin allein zu sein auf weiter flur.
das kostet. viel. 
für den moment.

aber am ende, ist man. selbst. ganz.
sich selbst treu.

und ist das nicht letzten endes das was zählt?
sich selbst nicht zu verlieren.
seine träume zu leben und nicht die der anderen.
loslassen, was hindert.
wege zu nehmen, die uneben sind.


zurück auf anfang und den ersten schritt noch einmal neu setzen.




und vielleicht ist das auch der grund für den wandel.
vielleicht hab auch ich irgendwann angefangen mich zu überdenken.
wer ich sein will und was ich mit den dingen, die ich kann, die mir gegeben sind, tun möchte.

wo möchte ich hin. mit mir.
und ist mir die stimme der unbekannten gesichter um mich herum wichtiger, 
als meine eigene, mir so vertraute?


vielleicht stehe ich deswegen da, wo ich jetzt gerade stehe.
vor mir ein weg, fernab von dem was bisher war.
aber so viel mehr der meine.
soviel mehr - ich.

denn am ende bleibt die frage, wer ich sein will.
und was ich - ich allein - tun will, mit dem, was mein ist.



in my mind 
connecting the dots


"collecting the dots. then connecting them.
and then sharing the connections with those around you.
this is how a creative human works.
collecting. connecting. sharing."
-amanda palmer|the art of asking-


Freitag, 8. Mai 2015

. ausschalten


schon so lange trage ich diesen einen gedanken mit mir durch die tage.
es war ein ringen, mit mir selbst.
mit dem wenn und aber.
und dem warum.
wofür.

weswegen.


zögernd. immer wieder.
und doch blieb es. das gefühl, dass es vielleicht doch genau richtig wäre es zu tun.

dieser ort hier hat sich gewandelt in den jahren.
weil ich mich gewandelt habe.
es immer noch tue.

so viele schritte. 
und jeder - ein stück mehr freiheit.


ist es doch die freiheit, die worte werden, die gedanken reisen und träume fliegen lässt.
und davon, will ich mehr. 
brauche ich mehr.
vor allem hier.

wo gedanken wachsen, sich drehen und winden.
meiner gedanken gut.

frei sollen sie sein.
zu tun, wonach ihnen der sinn steht.
worte zu formen, die angst vertreiben.
mut machen.

und dann - noch mehr freiheit schenken.

dies ist schon lange kein blog mehr. 
vielmehr, ein gedankenbuch.
weil sie raus müssen.

weil sie den drang haben zu werden.

sowieso.




und plötzlich war es ganz leicht die kommentarfunktion auszuschalten.
so leicht. und befreiend.


dankbar bin ich für jedes einzelne eurer worte in den jahren.
ich hab sie gesammelt. 
verwahrt.
kostbares gedankengut.


doch jetzt, fühlt es sich so viel besser an.




das wilde gefühl von freiheit.


(und wer mir etwas sagen möchte tut dies sowieso via mail.) 



"I know I'll wither so peel away the bark
Because nothing grows when it is dark
In spite of all my fears, I can see it all so clear
I see it all so clear


But I'm okay in see-through skin
I forgive what is within
Because I'm in this house
I'm in this home
All my time"

-of monsters and men|crystal eyes-

Dienstag, 5. Mai 2015

. nur


irgendwo zwischen gedanken sortieren und worte werden lassen.
es ist ein verschmelzen.
ein stück von mir, zwischen den zeilen.
und doch jemand ganz anderes.

es ist ein durchleben und ein von außen betrachten.
es ist, was es werden wird.


erinnerungen die sich formen.
herausfallen und zu boden taumeln.

wortgeworden.


weil sie müssen. 
einfach nur, weil sie müssen.


hinaus. 

um nicht zu vergessen.





"fängt man an zu schreiben, weil es jemanden gibt, dem man alles erzählen will?
fängt man an zu erzählen, weil der gedanke, dass alles einfach verschwinden soll, unerträglich ist?"
-astrid rosenfeld|adams erbe-




hintergrundmusik




Freitag, 24. April 2015

. kaffeezeit






leise kräuselnd steigt der heiße dampf aus meiner tasse emport.

während ich meine gedanken sortiere.
entwirrungskünstler spiele, weil sich zu viele worte in meinem kopf aneinander drängen.
knoten bilden & alle auf einmal hinaus wollen.

und dann ist da der hauch von frischem kaffeeduft.
leise schwebt er von raum zu raum.
bleibt in meiner nase hängen.
hinterlässt den geschmack von papaya, mango, karamell und toffee auf meiner zunge.



Yachi Kachise ist sein name.
die tage, mein begleiter beim gedanken entwirren.



frisch angereist von Coffee Circle.
ein name, der für richtig guten kaffee steht
weil sie zum vorteil aller beteiligten handeln, weil dabei der weltbeste kaffee entsteht
und weil sie unheimlich nett sind.

weil es spaß macht ihren kaffee zu trinken.
wo er doch die wortknoten in meinem kopf zu lösen scheint.
vielleicht. ein stück weit.

weil er mich durch die nacht bringt & den viel zu frühen morgen.




ja. weil. 
weil ich Coffee Circle einfach mag.






gerade feiert Coffee Circle -1000 abokunden (den weltbesten kaffee gibt es auch im abo).
sie laden ein mitzufeiern und dabei vielleicht ein mini-abo lieblingskaffee zu gewinnen.
was, wie und vor allem wo, findet ihr auf dem Coffee Circle Blog.
schaut einfach mal vorbei.
und erfahrt nebenbei mehr über das was sie ausmacht und wie der leckerste kaffee entsteht.



und dinge, von denen man selber überzeugt ist und die man mag, 
die kann und soll und muss man einfach weiterempfehlen. 
so ist das eben. und das, ist auch gut so.