Dienstag, 26. Mai 2015

. wortwerk


leise bahnen sich tränen ihren weg nach draußen.
sammeln worte ein auf ihrem weg.
sanft streichen sie über meine wangen.
lassen los und fallen - auf´s papier.




schreiben ist so viel mehr als nur das aneinanderreihen von worten.
das haben mich all die unzähligen seiten gelehrt, die ich, mein leben lang, mit gedanken gefüllt habe.
manche worte finden ganz leicht ihren weg. 
sie tanzen auf dem papier. sind leicht und weich.

und manche worte stecken so tief. es scheint als würden sie sich nie lösen.
es sind erinnerungen, die an einem zerren.
sie winden sich auf dem weg nach draußen und hinterlassen feine kratzspuren.
wunden. 

da ist ein schmerz des loslassens.
des hingebens.
des sich hineinbegebens.

und doch finden sie alle, alle ihren platz auf dem papier.
um zu erzählen, was erzählt werden muss.
buchstabe für buchstabe.
wort für wort.

ein geschichte. ein leben. ein sein.

manchmal wandern meine finger fließend über die tasten.
und manchmal bleiben sie auf halber strecke stehen.
verharren. 
leise.

vor dem nächsten wort.
der nächsten erinnerungen.

es ist ein leben, dass wächst. inmitten der zeilen. über die seiten hinweg.
und manchmal fühlt es sich so an, als würden meine eigenen füsse den nächsten schritt machen.




beck - heart is a drum


"If you do not breathe through writing, if you do not cry out in writing, 
or sing in writing, then don't write, because our culture has no use for it." 
- Anaïs Nin-

Sonntag, 24. Mai 2015

. rebell


mein innerer rebell.
ich mag ihn.

weil er mir manchmal dinge ins ohr flüstert.
mich die wildheit meines lebens spüren lässt.
aussen und innen.

spontan. verwegen.
ein wenig.


wie gut, dass er da ist.
so gut.





auch sie rebelliert.
die kämpferin.
auf der suche nach dem was sein wird.
sich. selbst.

das ende ist schon gewiss.
und wir auf dem weg dorthin.
kämpfen uns vorwärts.
zeile für zeile.

ich mit ihr.
weil ich mir so sehr wünsche, dass sie ankommt.
dort.


bei sich.

ganz.



trout heart replica



Montag, 18. Mai 2015

. versinken


manchmal fallen gedanken, wie regentropfen, auf den boden 
und bilden pfützen in denen man versinkt.


und manchmal möchte ich in ihnen versinken.
mich verlieren. in ihnen.
manchmal ist es gut zu versinken.
um wieder aufzutauchen.

so viel mehr selbst.


sein.




in ihren gedanken versinken ist auch gut. so gut.


Donnerstag, 14. Mai 2015

. werden


es ist, als hätte ich viel zu viele jahre versucht jemand zu sein, der ich nicht bin.
und der ich eigentlich auch nicht sein wollte.
das kostüm abstreifen, die maske fallen lassen, schmerzt und heilt zugleich.
denn nur so, kann ich sein.
wer ich wirklich bin.



das buch füllt sich mit worten.
der stift wandert über die zeilen.
meine finger suchen die tasten.
gedanken durchstreifen erinnerungen.
vermischen sich mit dem Sein einer ganz anderen person.

ich beginne sie zu mögen.
kämpferin die sie ist.


vielleicht, weil wir uns gar nicht so unähnlich sind.
sie und ich.


sind wir doch auf dem gleichen unebenen weg unterwegs.


am ende werden wir
sein.



maybe I've just forgotten how to see

Dienstag, 12. Mai 2015

. sein


die frage ist doch, wer man sein will 
und was man macht, mit den dingen, die einem gegeben sind.




man findet so viele dinge in den unendlichen weiten des internets.
heute, fand ich dies. eine geschichte. ein mensch dahinter.
und in meinem kopf war nur ein wort: mut.

denn, es bedeutet mut sich selbst und das, was man tut zu überdenken.
zu reflektieren. unabhängig von dem, was andere sagen und denken.
unabhängig von den gegebenheiten um einen herum.
sich selbst überdenken und dann entscheidungen treffen. konsequenzen zu ziehen.

denn, nicht immer ist das, was wir tun auch das, was wir wollen.
und nicht immer ist das was wir sind, auch der mensch, der wir sein wollen.
der wir wirklich sind.


wie schnell schwimmt man mit. einfach, weil alle es tun.
weil man, würde man es nicht tun, zurückbleiben würde.
und gegen den strom zu schwimmen kostet soviel mehr an kraft.
soviel mehr an mut.

sich der masse zu entziehen. den eigenen weg zu nehmen.
auf die gefahr hin allein zu sein auf weiter flur.
das kostet. viel. 
für den moment.

aber am ende, ist man. selbst. ganz.
sich selbst treu.

und ist das nicht letzten endes das was zählt?
sich selbst nicht zu verlieren.
seine träume zu leben und nicht die der anderen.
loslassen, was hindert.
wege zu nehmen, die uneben sind.


zurück auf anfang und den ersten schritt noch einmal neu setzen.




und vielleicht ist das auch der grund für den wandel.
vielleicht hab auch ich irgendwann angefangen mich zu überdenken.
wer ich sein will und was ich mit den dingen, die ich kann, die mir gegeben sind, tun möchte.

wo möchte ich hin. mit mir.
und ist mir die stimme der unbekannten gesichter um mich herum wichtiger, 
als meine eigene, mir so vertraute?


vielleicht stehe ich deswegen da, wo ich jetzt gerade stehe.
vor mir ein weg, fernab von dem was bisher war.
aber so viel mehr der meine.
soviel mehr - ich.

denn am ende bleibt die frage, wer ich sein will.
und was ich - ich allein - tun will, mit dem, was mein ist.



in my mind 
connecting the dots


"collecting the dots. then connecting them.
and then sharing the connections with those around you.
this is how a creative human works.
collecting. connecting. sharing."
-amanda palmer|the art of asking-


Freitag, 8. Mai 2015

. ausschalten


schon so lange trage ich diesen einen gedanken mit mir durch die tage.
es war ein ringen, mit mir selbst.
mit dem wenn und aber.
und dem warum.
wofür.

weswegen.


zögernd. immer wieder.
und doch blieb es. das gefühl, dass es vielleicht doch genau richtig wäre es zu tun.

dieser ort hier hat sich gewandelt in den jahren.
weil ich mich gewandelt habe.
es immer noch tue.

so viele schritte. 
und jeder - ein stück mehr freiheit.


ist es doch die freiheit, die worte werden, die gedanken reisen und träume fliegen lässt.
und davon, will ich mehr. 
brauche ich mehr.
vor allem hier.

wo gedanken wachsen, sich drehen und winden.
meiner gedanken gut.

frei sollen sie sein.
zu tun, wonach ihnen der sinn steht.
worte zu formen, die angst vertreiben.
mut machen.

und dann - noch mehr freiheit schenken.

dies ist schon lange kein blog mehr. 
vielmehr, ein gedankenbuch.
weil sie raus müssen.

weil sie den drang haben zu werden.

sowieso.




und plötzlich war es ganz leicht die kommentarfunktion auszuschalten.
so leicht. und befreiend.


dankbar bin ich für jedes einzelne eurer worte in den jahren.
ich hab sie gesammelt. 
verwahrt.
kostbares gedankengut.


doch jetzt, fühlt es sich so viel besser an.




das wilde gefühl von freiheit.


(und wer mir etwas sagen möchte tut dies sowieso via mail.) 



"I know I'll wither so peel away the bark
Because nothing grows when it is dark
In spite of all my fears, I can see it all so clear
I see it all so clear


But I'm okay in see-through skin
I forgive what is within
Because I'm in this house
I'm in this home
All my time"

-of monsters and men|crystal eyes-

Dienstag, 5. Mai 2015

. nur


irgendwo zwischen gedanken sortieren und worte werden lassen.
es ist ein verschmelzen.
ein stück von mir, zwischen den zeilen.
und doch jemand ganz anderes.

es ist ein durchleben und ein von außen betrachten.
es ist, was es werden wird.


erinnerungen die sich formen.
herausfallen und zu boden taumeln.

wortgeworden.


weil sie müssen. 
einfach nur, weil sie müssen.


hinaus. 

um nicht zu vergessen.





"fängt man an zu schreiben, weil es jemanden gibt, dem man alles erzählen will?
fängt man an zu erzählen, weil der gedanke, dass alles einfach verschwinden soll, unerträglich ist?"
-astrid rosenfeld|adams erbe-




hintergrundmusik




Freitag, 24. April 2015

. kaffeezeit






leise kräuselnd steigt der heiße dampf aus meiner tasse emport.

während ich meine gedanken sortiere.
entwirrungskünstler spiele, weil sich zu viele worte in meinem kopf aneinander drängen.
knoten bilden & alle auf einmal hinaus wollen.

und dann ist da der hauch von frischem kaffeeduft.
leise schwebt er von raum zu raum.
bleibt in meiner nase hängen.
hinterlässt den geschmack von papaya, mango, karamell und toffee auf meiner zunge.



Yachi Kachise ist sein name.
die tage, mein begleiter beim gedanken entwirren.



frisch angereist von Coffee Circle.
ein name, der für richtig guten kaffee steht
weil sie zum vorteil aller beteiligten handeln, weil dabei der weltbeste kaffee entsteht
und weil sie unheimlich nett sind.

weil es spaß macht ihren kaffee zu trinken.
wo er doch die wortknoten in meinem kopf zu lösen scheint.
vielleicht. ein stück weit.

weil er mich durch die nacht bringt & den viel zu frühen morgen.




ja. weil. 
weil ich Coffee Circle einfach mag.






gerade feiert Coffee Circle -1000 abokunden (den weltbesten kaffee gibt es auch im abo).
sie laden ein mitzufeiern und dabei vielleicht ein mini-abo lieblingskaffee zu gewinnen.
was, wie und vor allem wo, findet ihr auf dem Coffee Circle Blog.
schaut einfach mal vorbei.
und erfahrt nebenbei mehr über das was sie ausmacht und wie der leckerste kaffee entsteht.



und dinge, von denen man selber überzeugt ist und die man mag, 
die kann und soll und muss man einfach weiterempfehlen. 
so ist das eben. und das, ist auch gut so.

Donnerstag, 23. April 2015

. loslassen


es ist die eine tür, die zufallen muss - damit eine andere sich öffnen kann.

sie zufallen lassen.
alles andere als leicht.
die hand scheint sich kaum von der klinke lösen zu können.
weil man festhalten will.
weil es schmerzt.
verliert man dabei doch auch immer ein stück von sich selbst.
lässt es hinter dieser einen tür zurück.


im ungewissen, was hinter jener anderen tür wartet, die sich nun leise öffnet.
wohin sie führen wird.
wer man sein wird.





und doch, in allem loslösen und sich verlieren erschließt sich mir die wilde freiheit des seins.
des sein dürfens.


es braucht das laute nicht mehr. das leben.
vielmehr sind es die leisen töne, die es zum tanzen bringen.


und währenddessen taumeln gedanken in ungezähmten kreisen zu boden.
bilden brücken, wo es schluchten zu überwinden gilt.


der weg ist nicht leichter,
doch das herz schlägt wilder. 
schlägt freier.

weil es die hoffnung trägt.
jene unbändige hoffnung, die träume fliegen lässt.


es ist ein loslassen.
im vertrauen,dass die flügel tragen, die das leben ihnen verlieh.






ich lasse die klinke los. 
und während die tür sich leise hinter mir schließt, machen meine füsse ihren ersten zaghaften schritt.




amanda palmer - in my mind

Montag, 20. April 2015

. wortwerk




und manchmal finde ich sie.
oder vielmehr, sie finden mich.

worte.
so wild und groß und wunderbar.


und plötzlich ist es, als würde ich da sitzen.
inmitten all der absolventen. der jungen künstler.
und ich kann sie spüren, die worte, wie sie durch die luft wirbeln.
gedanken, ein stück leben - weitergegeben.
da ist mut. da ist hoffnung. da ist freiheit.

und während ich da sitze, seiner rede lausche - bahnen sie sich leise ihren weg.
direkt in mein herz.
schlagen wurzeln.
blühen.


tragen früchte.



wie gut, dass es menschen gibt, die sie finden.
die richtigen worte, im richtigen moment.

und wie gut, dass die worte mich finden.
dann, wenn sie gebraucht werden.


- neil gaiman´s 'make good art' speech -



"something that worked for me was imagining that where I wanted to be - 
an author, primarly of fiction,making good books,making good comics and suppporting myself through my words - 
was a mountain. a distant mountain. my goal.
and I knew that as long as I kept walking towards the mountain I would be all right. " 
-neil gaiman-

Freitag, 17. April 2015

. träumer


manche träume brauchen zeit.
und während andere zurückfallen, schleichen sie sich leise in die erste reihe.




so ist das mit träumen eben.
es ist ein festhalten und ein stück weit loslassen.
es ist ein zu-sich-herziehen und ein fliegen lassen.


leise verschieben sie sich.
manchmal schleichend und manchmal mit voller wucht.
manchmal merkt man es kaum und manchmal schmerzt es. so sehr.

das ist es, was träume sind.
weil sie sind, wie sie sind.
was sie sind.



groß. roh. wild. 
wären sie es nicht, würden wir sie wohl kaum festhalten. wollen.




und so wandern meine fingern nun leise über die tasten und lassen worte werden.
die tinte wandert über das papier und formt gedanken.
ein traum. so lang schon.
vielleicht, ein leben lang.

nun scheint es zeit. oder auch nicht.
aber wann ist sie schon da, die richtige zeit.
wann?



jetzt.



ich streife manch altes ab und lasse neues wachsen.
zaghaft. vorsichtig. behutsam.
aus angst, es könnte zerplatzen.
und vielleicht tut es das auch.
lässt worte regnen.



wie gut das ist.





"a book is a dream that you hold in your hand."
-neil gaiman-


little numbers



Freitag, 10. April 2015

. worum es geht


"Denn wenn Sie einmal alt sind, dann werden Sie sich sicher nicht vorwerfen, zu wenig Zeit im Büro verbracht zu haben.
Aber Sie werden sich ewig vorwerfen, nicht genug geliebt zu haben oder nicht das gemacht zu haben, was Sie eigentlich wollten." 
"Vielleicht."
"Ganz sicher sogar. Wenn Sie sich auf die paar Dinge beschränken, die Sie glücklich machen, dann werden Sie auch als Kellner zufrieden sein. Es geht nur um Träume und die Hoffnung, sie zu verwirklichen. Stellen Sie sich eine Kassiererin vor. Eine arme Frau, der das Leben immer wieder ein Bein gestellt hat und die bis zu ihrem Tod nichts anderes macht als Fritten, Nudeln und billige Weinflaschen an der Kasse einzuscannen. Und jetzt stellen Sie sich die gleiche Frau vor, wie sie Ihnen sagt, dass sie in ihrer Freizeit spätabends an einem Roman sitzt oder das sie einen Song schreibt oder einen Rucksacktrip durch China plant. Ein völlig anderer Mensch, nicht wahr? Und genau darum geht es. Um Träume, um Hoffnungen, um Sehnsüchte. Sie sind begnadet, Robert, wussten Sie das? Sie brauchen keine Angst zu haben. Sie haben eine Frau, die Sie liebt, und mit der Musik eine Leidenschaft,eine Berufung. Das sind Dinge, die alles überdauern können. Sie können noch als Achzigjähriger mit einem Lächeln nach der Gitarre greifen oder Ihrer Frau einen Kuss geben. Es gibt keine Grenzen. Nicht wenn Sie sich nicht selbst welche setzen."



worte, die treffen. hinabgleiten. wurzeln schlagen.
ganz tief. 
weil sie so gut passen.
es ist, als hätte ich sie finden müssen.
genau zur richtigen zeit.


weil es genau darum geht.
dann, wenn ich frühmorgens durch die verschlafene welt laufe.
am fluss entlang. meinen weg zum großen sportgeschäft.
mit jedem schritt ein stück weiter weg, von meiner hände eigentlichem werk.

denn genau da sind sie bei mir. meine träume und hoffnungen. 
fest verschnürrt. um nicht zu verlieren.
nicht zu vergessen.
das sie sind.
was - sie sind.

und mit jedem schritt kreisen meine gedanken.
jedes wort das sich bildet hinterlässt spuren.
und ich weiß. genau darum geht es.
um das festhalten.
um das wissen, dass der weg auch wieder zurück führt.
hin zu meiner hände werk.
meiner gedanken gut.

manchmal kann das eine nicht ohne das andere.
das müssen und das wollen.
vielleicht wird es das nie.
weil träume nicht vom himmel fallen und hoffnung nicht auf bäumen wächst.
weil es ein festhalten ist. ein hinfallen und ein aufstehen.
ein sehnen.
immer wieder.


aber solange ich sie bei mir habe, meine träume und hoffnungen.
solange meine hände ihr werk nicht verlernen. 
meine gedanken immer einen weg nach draußen finden und worte sich formen.
solange es musik gibt, zu der ich tanzen und menschen, die ich lieben kann.

solange, ist alles möglich.


dann ist der weg am fluss, frühmorgens, mein skizzenbuch - mein skript - mein roman - mein song.


denn genau darum geht es.



das beste ist noch nicht vorbei | fiva

Freitag, 27. März 2015

. das wichtigste


"das wichtigste ist, dass du deine ganzen beschissenen träume und hoffnungen packst und sie nie mehr loslässt", 
hatte er gesagt. " du kannst schreien, du kannst verzweifeln, du kannst winseln. 
doch selbst wenn du schon kaum mehr an dich glaubst, du darfst sie nicht loslassen."
-benedict wells | fast genial-



es gibt sätze in büchern, an denen bleiben meine gedanken hängen. und mein herz.
immer und immer wieder gleiten meine augen über die wörter.
saugen sich fest. saugen sie ein.
jedes einzelne.


um sie nie wieder zu vergessen.
um nicht - los zu lassen.





niemals.
auf keinen fall.
selbst dann nicht.
oder gerade - dann nicht.


stolpern, hinfallen, wieder aufstehen, den staub abschütteln - und weiter gehen.
und dabei nicht - loslassen.



unter gar keinen umständen.





das ist das wichtigste.


und dabei das tanzen nicht vergessen. clemetine.

Freitag, 20. März 2015

. augen blick






“To be alive, to be able to see, to walk, to have houses, music, paintings – it’s all a miracle.
I have adopted the technique of living life miracle to miracle.”
-Arthur Rubinstein-



von wunder zu wunder.
leben.


manchmal im auge des wirbelsturms zu stehen.
im nahezu windstillen raum, während alles um einen herum tobt.
von dort das leben sehen.
und all die kleinen wunder in ihm.
selbst im größten sturm.

selbst dann.
oder vielleicht - genau dann.

sind sie da.


immer.



leisen tönen lauschen. 
worte einsammeln.

Freitag, 13. März 2015

. so was von da




ein buch, welches einen einsaugt.
im sog der wörter. gefühle. des lebens.
vielleicht eines der besten bücher, die ich in den letzten wochen gelesen habe.
eben weil es einsaugt. nicht los lässt.
weil es umklammert und gefühle hervorbringt.
weil da immer wieder der moment des erkennes war.
erinnerungen an wilde zeiten.
und es ist gut sich zu erinnern. 
nochmal zu fühlen, was längst vergessen.
vergraben unter all den jahren.
und doch. 
da.


und da war dieses konzert. ein paar tage zuvor.
laut. vielleicht zu laut, oder gerade laut genug um sich lebendig zu fühlen.
dort, in der ersten reihe. 
von vorn sieht die welt ganz anders aus.
dort ist es noch lauter und noch ein bisschen wilder.
und nach anfänglichem unbehagen war es genau der platz wo ich sein wollte.
ganz genau da.



das leben, dass da ist.
wild. roh. mit voller wucht.
manchmal viel zu schnell.
zu laut.
zu viel.
und doch gut, so wie es ist.
weil es leben ist.
weil es gelebt wird.






weil es gute bücher gibt. und  laute konzerte. die einen taumeln lassen vor glück.



und ich mittendrin.
in diesem leben.
meinem leben.




so was von da.




"manchmal glaube ich, dass er mit seinem schieren willen naturgesetze außer kraft zu setzen vermag."
-so was von da|tino hanekamp-